WOMBAT® ST

Transforaminale lumbale interkorporelle Fusion

Einfache Implantation – Maximaler Support

Der transforaminale Cage mit einfacher OP-Technik und anatomisch geformtem Implantat Design aus dem innovativen Titanwerkstoff „Structural Titanium“ (ST)

WOMBAT ST

Das Implantat besteht aus dem bewährten Material Titan (Ti6AI4V).
„ST“ – Structural Titanium – ist eine offenporige Titangitterstruktur mit anatomischen Parametern zur Optimierung der interkorporellen Fusion.
Der strukturierte innere Bereich mit definierter Porosität bietet dem Knochen einen optimalen „Anker“ für einsprießende Blutgefäße und Knochenzellen.
Mittlerweile haben sich poröse Implantate in der Endoprothetik mit guten bis sehr guten Fusionsergebnissen als Goldstandard etabliert.* Mit unserem Fusionsimplantat WOMBAT ST greifen wir dies in der Wirbelsäule auf. WOMBAT ST besteht aus einer Titangitterstruktur, die mit ihrem definierten Porendesign die Architektur des natürlichen Knochens nachbildet. Durch die Interkonnektivität der Poren wird eine optimale Sauerstoff- und Nährstoffversorgung gewährleistet, sodass eine optimale Basis für die knöcherne Einheilung geschaffen wird. Zudem bietet das Implantat mehr Raum für Fusion: 70 % von WOMBAT ST besteht aus Poren. Die Rauigkeit des Implantats optimiert – zusätzlich zu der bei SIGNUS bewährten Endplattenzahnung – die Primärstabilität und wirkt einer Migration des Implantats entgegen. Zusätzlich dazu sind die Seitenflächen in einen glatten Rahmen eingebettet um den Präparationsaufwand gering zu halten und die nervalen Strukturen bei der Implantation zu schützen.


Mit WOMBAT bieten wir ein TLIF-Implantat an, 
das im Gegensatz zu klassischen bananenförmigen Cages schräg im 
Zwischenwirbelraum platziert wird. Damit wird trotz unilateralem Zugang eine bilaterale Abstützung erreicht – und das mit nur einem Operationsschritt!

Neben der einfachen Implantation kann durch die Ausnutzung der gesamten Wirbelkörperdiagonalen die Kontaktfläche zum Implantat und das Füllvolumen maximiert werden.
Das große Fenster im Implantat ermöglicht die Befüllung mit natürlichem oder synthetischem Knochenmaterial, z.B. Kainos Inject.
Das Implantat passt sich durch sein bikonvexes Design ideal an die Wölbung der Wirbelkörper an und ist dabei für den einseitigen dorsalen Zugang (TLIF) im Wirbelsäulenbereich L1-S1 gut geeignet.
Der eingebrachte Cage führt, verbunden mit einer zusätzlichen dorsalen Instrumentierung und der Endplattenzahnung, zu einer hohen Primärstabilität und einer optimalen Bedingung für die Wirbelkörperfusion.
Die Wiederherstellung des Intervertebralraums wird durch die große Auswahl an Implantaten gewährleistet und bietet gleichzeitig eine hohe intraoperative Flexibilität. Neben den planparallelen Implantaten ist der WOMBAT-Cage auch in einem 6°-Lordosewinkel erhältlich.

* 
Rader CP; Hendrich C; Löw S; Walther M; Eulert J. Unfallchirurg 103, 846-852, 2000. Selmitsch M. In: 
Zweymüller K (Hrsg): 10 Jahre Zweymüller-Hüftendoprothese; S. 14-19, 1990

Zusätzlich bietet die offenporige ST-Diamantgitterstruktur optimale Bedingungen für die Einnistung neuer Osteoblasten bis in das Implantat Innere.
Eine leichte Implantateinführung wird durch die abgeflachte Nase ermöglicht.

Neben den planparallelen Implantaten ist der WOMBAT ST Cage auch in einem 6°-Lordosewinkel erhältlich.

Der WOMBAT ST Cage wird in Verbindung mit einer dorsalen Stabilisierung im Wirbelsäulenbereich L1-S1 bei folgenden Indikationen verwendet:

  • Mechanische Instabilität
  • Bandscheibenprolaps
  • Spondylolisthese
  • Degenerative Bandscheibenerkrankungen
  • Spinalkanalstenose
  • Osteochondrose

Produktspezifische Vorteile

Offene, makroporöse Titanstruktur

  • Gleicht der natürlichen spongiösen Architektur
  • Ermöglicht das An- und Einwachsen von Knochen 

Diagonale Implantatplatzierung

  • Einfache und schnelle Einbringung in nur einem Operationsschritt
  • Kein aufwändiges Drehen des Implantats wie bei bananenförmigen Cages 

Abgeflachte Implantatspitze

  • Erleichterte Einbringung durch selbstdistrahierendes Design
  • Keine Entfernung der dorsalen Wirbelkörperkanten 

Große Kontaktfläche zum Wirbelkörper

  • Sicherer Implantatsitz
  • Reduziertes Sinterungsrisiko 

Bikonvexe Form mit oder ohne Lordose

  • Anatomische Anpassung im Zwischenwirbelraum
  • Optimale Wiederherstellung des sagittalen Alignments 

Erhöhte Rauigkeit gepaart mit bewährter SIGNUS Cagezahnung

  • Sichere Knochenverankerung durch hohe Primärstabilität
  • Reduziertes Risiko einer Implantatmigration 

Glatte Seitenflächen

  • Verringerung des Präparationsaufwands
  • Schutz der Nervenwurzeln