PEEK-OPTIMA®

PEEK®-Polymer

PEEK®-Polymer ist schon seit über 20 Jahren mit hervorragenden Ergebnissen in einem breiten Anwendungsspektrum erprobt. Das weiterentwickelte Produkt PEEK-OPTIMA wurde 1999 auf dem Markt eingeführt.

Durch das ausgewogene und hochwertige Eigenschaftsprofil und den relativ teuren Herstellungskosten wird technisches PEEK-Polymer nur in Anwendungsbereichen von Medizin und Technik mit höchsten Anforderungen eingesetzt. Mit dem medical grade PEEK-OPTIMA ist es aufgrund der herausragenden Eigenschaften nun auch möglich, die bisher allein infrage kommenden Ausgangsmaterialien Keramik, Aluminium, Stahl oder Titan in Implantaten zu ersetzen.

PEEK-OPTIMA® ist nach ISO 10993 getestet und nach USP-VI klassifiziert und es ist ber der FDA ein Device Master File hinterlegt - PEEK-OPTIMA® ist also hinsichtlich der Eigenschaften und den Zulassungen für die Verwendung als Implantatwerkstoff prädestiniert. PEEK-OPTIMA® kann auch mit Kohlefasern verstärkt oder in Verbindung mit Glasfaserkomponenten oder anderen Zusätzen hergestellt werden.

Werkstoffspezifische Vorteile

  • Röntgendurchlässigkeit
    • Ermöglicht es in Röntgen- oder CT-Verfahren den postoperativen Heilungsfortschritt problemlos kontrollieren zu können
  • Artefaktfreiheit
    • Bei Anwendung von MRT-Verfahren keine Störungen in der Bilddarstellung
  • Nähe zur Knochensteifigkeit
    • Das Elastizitätsmodul von 3,6 GPa liegt wesentlich näher an dem von Knochen (Kortika-lis ca. 12 GPa) als dies bei anderen Materialien der Fall ist.
  • Ermüdungs- und Kriechfestigkeit
    • Die halbkristalline Zusammensetzung von PEEK-OPTIMA® gewährleistet zudem eine hohe Ermüdungs- und Kriechfestigkeit.