Pressemitteilung ASCOT®

ASCOT® – Maximale Stabilität und minimale Steifigkeit bei zervikalen Eingriffen

Neues zervikales Plattensystem mit Verriegelung: Sicherheit und Flexibilität für die anteriore Fusion

Alzenau, 18. Juni 2015. Das Unternehmen SIGNUS (Alzenau) erweitert sein Produktportfolio für die Halswirbelsäule. Neben TOSCA® und TOSCA® II Standard ist mit ASCOT nun ein weiteres System für die anteriore Stabilisierung bei interkorporeller Fusion verfügbar. Durch den integrierten Verriegelungsmechanismus und das flache, semirigide Plattendesign bietet ASCOT Sicherheit und Flexibilität im OP-Saal.

Zervikale Plattensysteme müssen sich bestmöglich an die biomechanischen Vorgänge an der Halswirbelsäule anpassen, um optimale Fusionsresultate zu ermöglichen. Deshalb weisen die zervikalen Platten von SIGNUS ein flaches und semirigides Design auf, das die optimale Lastübertragung auf den Knochen fördert und dem sogenannten Stress-Shielding-Effekt vorbeugt, so dass die physiologische Stimulation des Knochens (Wolffsches Gesetz) – bei gleichzeitiger Vorbeugung von Gewebeirritationen – begünstigt wird. Der positive Einfluss dieses Plattendesigns auf die Fusion konnte im Vergleich zu schlechteren Ergebnissen mit rigiden Systemen durch Studien bereits belegt werden1, 2, 3.

Durch die hohe Winkelvariabilität der Schrauben (10° in jede Richtung) wird das Einsetzen sehr vereinfacht, da die Platte sich so an die Patientenanatomie anpassen kann. ASCOT bietet zudem einen einschlägigen Vorteil: Ein im Plattenloch integrierter Expansionsring wird beim Eindrehen der verriegelbaren Schraube aktiviert und verhindert nachhaltig die postoperative Migration der Schraube. Ein zusätzlicher Operationsschritt ist daher nicht erforderlich und die aktivierte Verriegelung ist durch Sichtkontrolle für den Operateur einfach zu prüfen. „ASCOT ist das Ergebnis unserer langjährigen Erfahrung und ständigen Weiterentwicklung im Bereich zervikaler Lösungen. Es vereint ein bewährtes, fusionsunterstützendes Design mit einer sicheren Verriegelung, welche die Migration der Schrauben effizient verhindert und sehr einfach und sicher in der Anwendung ist“, so SIGNUS Geschäftsführer Uwe Siedler.

Durch eine große Auswahl an mono- und polysegmentalen Platten passt sich ASCOT optimal an die jeweilige Patientenanatomie an. Die schmale Taillenlinie und die großen Fenster der Platte ermöglichen dem Operateur zudem eine freie Sicht auf den Zwischenwirbelraum während des Eingriffs und bieten auf diese Weise zusätzliche Sicherheit.

ASCOT im Profil
Der Einsatz von ASCOT erfolgt über einen anterioren Zugang zur temporären Stabilisierung der Halswirbelsäule (C2 bis C7), solange bis eine solide knöcherne Fusion erfolgt ist. Das Implantat kann dabei bis zu vier Segmente fixieren und wird bei Instabilitäten angewendet, die bspw. durch degenerative Bandscheibenerkrankungen, Spinalkanalstenosen, Spondylolisthesen, Traumata oder ausbleibende Fusionen verursacht werden.

Quellen

1 Mayr MT, Subach PR, Comey CH, et al. Cervical spine stenosis: outcome after anterior corpectomy, allograft reconstruction, and instrumentation. J Neurosurg 2002; 96:10-16.
2 Vaccaro AR, Falatyn SP, Scuderi GJ, et al. Early failure of long segment anterior cervical plate fixation. J Spinal Disord 1998; 11:410-415.
3 Benzel EC. Biomechanics of Spine Stabilization. Rolling Meadows, IL: AANS, 2001; pp 437-440.

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